2019 fiel der 1. Mai auf Mittwochs, so dass wir ein verlängertes Wochenende von 5 Tagen planen konnten.

Samstags, 27. Mai nahmen wir die fünfte Etappe des Moselsteigs, von Trier nach Schweich, in Angriff. Mit dem Auto ging es nach Schweich wo wir am Bahnhof parkten und den Zug nach Trier nahmen. Theme der Tagesetappe war "Aus der Römerstadt zur Römischen Weinstraße". Die fünfte Etappe des Moselsteigs besticht mit zahlreichen Panoramablicken weit ins Moseltal hinein. Zunächst ist es ein Felsenpfad direkt an der Hang- kante entlang, der eine perfekte Aussicht auf die Römerstadt Trier freigibt. Im weiteren Verlauf führt der Weg durch herrliche Wälder und vorbei an blühenden Wiesen, bis schließlich schon das Etappenziel am Horizont auftaucht. Durch Felder und Streuobstwiesen führt der Weg nach Schweich an der Römischen Weinstraße, wo wir am Bahnhof wieder in die Austos stiegen um zu unserer Unterkunft zu fahren.

Am Sonntag stand bei regnerischen Wetter die sechste Moselsteigetappe auf dem Programm. Bei starkem Regen starten wir in Schweich mit dem Aufstieg über den Kreuzweg. Besonders sportlich geht es auf dieser Etappe zu: Im munteren Wechsel führt der Weg steil bergan und bergab. Die Aufstiege werden mit fantastischen Fern- und Tiefblicken belohnt. Als Schlussstrecke haben wir das Huxlay Plateau übersprungen und sind dann eine Schleife in der Mehringer Schweiz gewandert.

Am Montag stand ein Seitensprung auf dem Programm : die Extratour Zitronenkrämerkreuz.

Der nach einem Gedenkkreuz benannte Premiumwanderweg Extratour Zitronenkrämerkreuz verläuft auf rund 20 km Länge um die Moselorte Mehring, Pölich, Schleich und Ensch. Ruhige Passagen mit vielen wechselnden Landschaftsformationen wechseln sich ab mit kurzen Aufsteigen im Hang über der Mosel, gekrönt mit dem Blick auf einzigartige Flusspanoramen. Kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die "Römische Wasserleitung" in Pölich oder das "Zitronenkrämerkreuz" sind in die Tour eingebunden. Da heute das ganze Huxlay Plateau bewandert wurde hatten wir dieses am Vortag weggelassen.

Am Dienstag, dem vierten Tag unseres Wochenendes stand die siebte Etappe, Mehring – Leiwen, auf dem Programm.

Diese anspruchsvolle Etappe führt durch die Wälder der Mehringer Schweiz und hat einige spannende Auf- und Abstiege zu bieten. So geht es auf steilen Pfaden durch Tannen- und Fichtenwälder, durch einen Buchenhochwald und einen ebenen Gipfelwald. Auf dem ersten Fünftel der Strecke bietet sich dann die Gelegenheit zu einem Abstecher an den Freizeitsee Triolago. Weiter auf der Strecke folgt als besonderes Highlight ein 20 Meter hoher, hölzerner Aussichtsturm, von dem aus ein außergewöhnlicher "Fünfseenblick" genossen werden kann. Weiter geht es steil bergab nach Leiwen, dem idyllisch gelegenen Weinort an einer der schönsten Moselschleifen zwischen Trier und Bernkastel-Kues.Von Leiwen ging es dann mit dem Bus zurück nach Mehring.

Als Abschluss unseres Wanderwochenendes war am Mittwoch, 1. Mai, die achte Etappe, Leiwen – Neumagen-Dhron eingeplant.

Mit dem Bus ging es nach Leiwen. Die Etappe zwischen Leiwen und Neumagen-Dhron ist ein faszinierendes Landschafts- und Naturerlebnis. Zunächst führt sie den Wanderer auf spannenden Wegen durch Weinberge und vorbei an urigen Felsklippen. Weiter geht es entlang an Hecken, Wäldern und Wildgehegen. Obendrein verspricht diese Etappe einen Ausblick, der selbst Mosel- Kenner immer wieder fasziniert. In Neumagen-Dhron, dem ältesten Weinort Deutschlands, endet der Weg an der Anlegestelle der „Stella Noviomagi“, dem Nachbau eines römischen Weinschiffs. Die Rückkehr in unsere unetrkunft wurde auch mit dem Bus gemacht.

Photos :

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Last Updated: 01-Jan-1970

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